Vieweg Teubner Dissertation Titles

Software Engineering Group

Upcoming Events

  • Apr 09, 2018 09:00 AM to Apr 13, 2018 01:00 PM — Berlin ICPE 2018
  • May 16, 2018 09:00 AM to May 17, 2018 01:00 PM — Kiel DevOpsDays 2018
  • May 27, 2018 to Jun 03, 2018 — Gothenburg, Sweden ICSE 2018
  • Jun 06, 2018 from 12:00 PM to 07:00 PM — Wissenschaftszentrum Kiel KoSSE-Tag 2018
  • Aug 29, 2018 to Aug 31, 2018 MoLS 2018
Research Projects

Teaching

Completed PhD theses

  1. Dr.-Ing. Reiner Jung: Generator-Composition for Aspect-Oriented Domain-Specific Languages, 2016
  2. Dr.-Ing. Arne N. Johanson: Model-Driven Software Engineering for Computational Science Applied to a Marine Ecosystem Model, 2016
  3. Dr.-Ing. Florian Fittkau: Live Trace Visualization for System and Program Comprehension in Large Software Landscapes, 2015 (ISBN 978-3-7392-0716-2)
  4. Dr.-Ing. Jan Waller: Performance Benchmarking of Application Monitoring Frameworks, 2014 (ISBN 978-3-7357-7853-6)
  5. Dr.-Ing. Matthias Rohr: Workload-sensitive Timing Behavior Analysis for Fault Localization in Software Systems, 2014
  6. Dr.-Ing. André van Hoorn: Model-Driven Online Capacity Management for Component-Based Software Systems, 2014 (ISBN 978-3735751188)
  7. Dr.-Ing. Sören Frey: Conformance Checking and Simulation-based Evolutionary Optimization for Deployment and Reconfiguration of Software in the Cloud, 2013 (ISBN 978-3732297344)
  8. Dr.-Ing. Guido Scherp: A Framework for Model-Driven Scientific Workflow Engineering, 2013 (ISBN 9783732279869)
  9. Prof. Dr.-Ing. Stefan Gudenkauf: Domain-Specific Modelling for Coordination Engineering, 2012 (ISBN 978-3-848228485)
  10. Prof. Dr.-Ing. Jens Ehlers: Self-Adaptive Performance Monitoring for Component-Based Software Systems, Books on Demand 2012 (ISBN 978-3-8448-1447-7)
  11. Dr.-Ing. Niels Streekmann: Clustering-Based Support for Software Architecture Restructuring, Vieweg+Teubner Verlag 2011 (ISBN 978-3-8348-1953-6)
  12. Dr.-Ing. Stefan Bärisch: Model-Driven Test Case Construction by Domain Experts in the Context of Software System Families, Vieweg+Teubner Verlag 2010 (ISBN 978-3-8348-0931-5)
  13. Prof. Dr.-Ing. Jasminka Matevska: Modellbasierte erreichbarkeitsoptimierte Rekonfiguration komponentenbasierter Softwaresysteme zur Laufzeit, Vieweg+Teubner Verlag 2010 (ISBN 978-3-8348-1001-4)
  14. Dr. Timo Warns: Structural Failure Models for Fault-Tolerant Distributed Computing, Vieweg+Teubner Verlag 2010 (ISBN 978-3-8348-1287-2)
  15. Dr.-Ing. Marko Boskovic: Model-driven Performance Measurement and Assessment with Relational Traces, oops IBIT 2010
  16. Dr.-Ing. Heinrich (Heiko) Niemann: Regelbasierte Replikationsstrategie für heterogene, autonome Informationssysteme, 2009
  17. Dr.-Ing. Ludger Bischofs: Simulationsbasierte Analyse und Entwicklung von Peer-to-Peer-Systemen, Shaker Verlag 2008 (ISBN 978-3-8322-7747-5)
  18. Dr.-Ing. Simon Giesecke: Architectural Styles for Early Goal-driven Middleware Platform Selection, GITO Verlag 2008 (ISBN 978-3-940019-54-7)
  19. Dr. Susanne Pedersen: Interoperabilität heterogener Informationsquellen im Gesundheitswesen auf Grundlage von Standards für die medizinische Kommunikation und Dokumentation, oops IBIT 2005
Vieweg Verlag
Rechtsform GmbH
Gründung 1786
Auflösung 2008
Auflösungsgrund Zusammenschluss zum Vieweg+Teubner Verlag
Sitz 1786–1799 Berlin
1799–1974 Braunschweig
1974–2008 Wiesbaden
Branche Buch- und Zeitschriftenverlag
Websitehttp://www.springer.com/springer+vieweg

Der Vieweg Verlag war bis 2008 ein deutscher Fachverlag in Wiesbaden. Er wurde 1786 von Friedrich Vieweg in Berlin gegründet und war von 1799 bis 1974 in Braunschweig ansässig. 1974 wurde der Hauptsitz nach Wiesbaden verlegt. Mit April 2008 wurde er in das neu gegründete Unternehmen Vieweg+Teubner Verlag integriert.

Verlagsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwerpunkte des Verlags sind Maschinenbau-Kfz, Elektrotechnik, Mathematik, Bauwesen, IT-Informatik und Naturwissenschaften. Laut Angabe des Verlags publizierten im Lauf der Zeit mehr als 30 Nobelpreisträger bei Vieweg, darunter Albert Einstein, Otto Hahn und Max Planck. Neben Fach- und Lehrbüchern publiziert der Verlag rund 15 Fachzeitschriften (zum Teil mit eigenen Online-Auftritten) und bietet im ViewegTechnology-Forum auch Seminare und Konferenzen an. Im Verlagsprogramm ist zum Beispiel die Wasserwirtschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus Halle an der Saale stammende Buchhändler Friedrich Vieweg (1761–1835) gründete 1786 in Berlin eine Verlagsbuchhandlung und verlegte sie 1799 nach Braunschweig, wo sein Schwiegervater Johann Heinrich Campe gleichfalls seit 1786 eine Schulbuchhandlung betrieb, die aus der Waisenhausbuchhandlung hervorging. Mit Unterstützung des Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand, der hier eine Buchhändlermesse und -börse errichten wollte, baute er das Vieweg-Haus am Burgplatz als Wohn- und Geschäftshaus.

Neben Campes Schulbuchhandlung übernahm Vieweg auch eine Druckerei, die er um eine Schriftgießerei und eine Spielkartenfabrik erweiterte. Durch hohe Ansprüche an die typografische Qualität setzte er sich von der Konkurrenz ab. Sein bekanntestes Verlagswerk war Goethes lyrisches Epos Hermann und Dorothea. Auch Campes „Robinson der Jüngere“ (eine Bearbeitung des Robinson Crusoe) erschien in Viewegs Verlag und war noch 100 Jahre später ein gängiger Artikel.

1825 trat Viewegs ältester Sohn Eduard Vieweg (1797–1869) als Teilhaber in die Verlagsbuchhandlung Friedrich Vieweg und Sohn ein. Er modernisierte die Druckerei, ergänzte den Verlag 1836 um eine Papierfabrik in Lehre-Wendhausen, wo die Familie ab 1836 für 99 Jahre das Schloss Wendhausen gepachtet hatte. 1841 schuf er eine eigene Holzschnitt-Werkstatt und richtete den Verlag, angeregt durch seinen Freund Justus von Liebig, stärker auf Naturwissenschaften, Technik und Mathematik aus.

Neben wissenschaftlichen Standardwerken wie dem Handwörterbuch der Chemie, das anfangs von Hermann Kolbe und später von Hermann Christian von Fehling herausgegeben wurde, verlegte er auch Bücher, die wissenschaftlichen Erkenntnissen eine weitere Verbreitung und praktische Anwendung sichern sollten. Als Verleger der „Deutschen Nationalzeitung aus Braunschweig und Hannover“ (1831–1840) und der Deutschen Reichs-Zeitung (1848–1866) engagierte sich Eduard Vieweg auch politisch.

Sein Sohn Heinrich Vieweg (1826–1890) modernisierte den Verlag und die Papierfabrik und baute eine umfangreiche Kunstsammlung auf. Nach seinem Tod leitete seine Witwe Helene den Verlag bis 1909, unterstützt durch ihre gleichnamige Tochter und den Schwiegersohn Bernhard Tepelmann. Im Jahr 1922 wurde der Verlag in eine Familien-Aktiengesellschaft umgewandelt.

1966 kaufte der Pergamon Verlag in Oxford das Unternehmen, 1974 wurde es in die Verlagsgruppe Bertelsmann eingegliedert und von Braunschweig nach Wiesbaden verlegt. Der Stammsitz in Braunschweig ist heute das Haupthaus des Braunschweigischen Landesmuseums.

Zum April 2008 wurde der Verlag mit dem ebenfalls zu den GWV Fachverlagen (inzwischen Springer Fachmedien Wiesbaden) gehörenden B. G. Teubner Verlag zusammengeführt.

Im Jahr 2012 wurde der daraus entstandene Vieweg+Teubner Verlag mit dem deutschsprachigen technischen Programm des Springer-Verlags zusammengelegt und in Springer Vieweg umbenannt.[1]

Verlagsarchiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende 1999 befindet sich das Archiv des mit Braunschweig eng verbundenen Vieweg-Verlages wieder in Braunschweig – nun im Besitz der Universitätsbibliothek Braunschweig.          

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab in den 1780er und 1790er Jahren in Berlin auch einen Verleger (Friedrich) Wilhelm Vieweg, genannt der Jüngere, während Friedrich Vieweg ab 1787 den Zusatz der Ältere führte, wahrscheinlich um sich von ihm zu unterscheiden. Es ist unbekannt, ob sie verwandt waren, sie waren aber mit Sicherheit keine Brüder.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adolf Dreyer (Hrsg.): Friedrich Vieweg & Sohn in 150 Jahren deutscher Geistesgeschichte, 1786–1936. Vieweg, Braunschweig 1936 DNB 361806256.
  • Frank Lube, Ulrich Wechsler, Rudolf Wendorff: Der Verlag Friedrich Vieweg & Sohn 1786–1986. Die Reden im Vieweg-Haus zu Braunschweig am 25. April 1986. Vieweg, Braunschweig 1986, ISBN 3-528-00201-8.
  • Andreas Lütjen: Die Viewegs. Das Beispiel einer bürgerlichen Familie in Braunschweig 1825 - 1921. Monsenstein und Vannerdat, Münster, 2012, ISBN 978-3-86991-530-2 (Zugleich Dissertation an der Universität Halle (Saale) 2011).
  • Rolf Hagen: Vieweg (-Verlag und Familie). in: Luitgard Camerer, Manfred Garzmann, Wolf-Dieter Schuegraf (Hrsg.): Braunschweiger Stadtlexikon. Joh. Heinr. Meyer Verlag, Braunschweig 1992, ISBN 3-926701-14-5, S. 234 f. 
  • Paul Zimmermann: Vieweg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 39, Duncker & Humblot, Leipzig 1895, S. 689–693.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ↑http://www.springer.com/springer+vieweg/%C3%BCber+uns?SGWID=0-1750618-0-0-0
  2. Friedrich Vieweg und Sohn. Braunschweig 1786-1911. Herausgegeben aus Anlaß des hundertfünfundzwanzigjährigen Bestehens der Firma, Vieweg, Braunschweig 1911, S. VII

Normdaten (Körperschaft): GND: 6146689-X(AKS)

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